Jodlerreise Kandersteg - Gasterntal
Jodlerreise ins Gasterntal
Der frühe Vogel fängt den Wurm. Am Samstag, dem 6. September, machte sich eine gut gelaunte Schar Frühaufsteher des Jodlerklubs auf den Weg nach Aefligen, wo der Bus für die Reise ins Gasterntal bereitstand.
In Kandersteg stiessen auch die letzten Wandervögel dazu und es ging weiter mit kleinen Bussen durch abenteuerliche Tunnels und enge Kurven entlang der Schlucht ins Gasterntal.
Das Gasterntal empfing uns mit blauem Himmel und zartem Sonnenschein. Zunächst war es noch frisch, doch auch die letzten feinen Morgennebeli über der Fläche lösten sich bald auf.
Im Hotel Waldhaus gab es einen Znüni mit Kaffee und Gipfeli. Nach diesem gemütlichen Auftakt und dem ersten Jodellied machten sich die Gruppen auf den Weg.
Ein Teil setzte die Reise gemütlich mit dem Bus fort, während die andere Gruppe auf einem anfangs flachen Wanderweg entlang der Kander durch das Schwemmgebiet spazierte. Dabei erlebten wir die gewaltige Kraft der Natur hautnah: Plötzlich war ein Teil des Weges weggespült und weiter oben fehlte ein Stück der Strasse, da die Kander sich offenbar gerade einen neuen Weg durch das Tal bahnte.
In Selden trafen wir beim herzigen Hüttli von Erika und Markus ein, wo sie uns herzlich mit einem köstlichen Apero empfingen. Die Sonne strahlte mit uns um die Wette.
Dankeschön an Erika und Markus ♥
Nur einen Steinwurf entfernt, im Restaurant Steinbock, war das nächste Etappenziel. Dort wartete das Mittagessen auf uns. Wir konnten also nur über die Strasse trohlen. Auch wenn der eine oder andere von uns wohl schon vor dem Essen einen Verdauungsspaziergang gebraucht hätte, galt hier für einmal aufgeschoben ist aufgehoben.
Nach einigen Stunden Gemütlichkeit, diversen Sprüchen und Anekdoten, nach vielen Jodelliedern, Herzdekorationen, Älplermagronen, Halbeli Wein, Kafis und Meringues machten wir uns wieder auf den Rückweg. Die Chauffeure brachten uns ebenso sicher wie auf der Hinfahrt durch die Tunnels.
Voller Zufriedenheit und guter Laune stiegen einige von uns in Kandersteg in den Bus zurück nach Aefligen, während andere den Zug nach Bern nahmen.
Diese Reise war wie ein guter Wein – süffig, rund und einfach genussvoll.